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| Schwimmende Larve von Chrysanthemocollis denisi |
Die Blumenschnecklinge (Floracollia) sind
Kiemenschnecklinge, die nur als Larven schwimmfähig sind. Als solche suchen sie
sich einen geeigneten Lebensraum, meist an erhöhter Position in einem Riff und
lassen sich dort zu Boden sinken. Sie beginnen dann mit ihren langen
Velartentakeln das Wasser nach Plankton zu durchkämmen, von dem sie sich
ernähren. Bei der Metamorphose zum adulten Tier nehmen sie eine dem Untergrund
ähnliche Färbung an und bilden einen dicken Panzer aus. Die langen, gefiederten
Velartentakel lassen sie in der Strömung schwingen und sammeln gefangene Beute
mit dem langen Mundrüssel ab. Die Seitenflossen werden zu harten Dornen, mit
denen sich die Tiere langsam über den Grund ziehen können.
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| Adultes Tier von Chrysanthemocollis denisi mit Bewuchs auf dem Rückenpanzer |
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| Schema der Afterregion eines |
| typischen | | Blumenschnecklings |
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Die wichtigste Verteidigung der Blumenschnecklinge sind ihr
Panzer, in den sie die empfindlichen Tentakel blitzschnell zurückziehen können
und ihre Tarnung, die oft noch durch den Bewuchs des Panzers mit Algen und
sessilen Tieren verstärkt wird, so dass das Tier kaum mehr als Schneckling zu
erkennen ist. Um sich nicht durch ihre Ausscheidungsprodukte zu verraten,
besitzen die meisten Arten eine vom Bauchpanzer abgeleitete Reibeplatte im
After, mit der der Kot vor dem Ausscheiden fein zermahlen wird. Das Pulver wird
dann mit Hilfe einer kräftigen Ausatembewegung durch den Aftersiphon
herausgeblasen und verteilt sich weit. Sollte ein Räuber trotz allem den
Blumenschneckling entdecken und angreifen, können sich die Tiere noch mit
schnellen Hieben ihrer festen Seitendornen verteidigen.
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